Frühjahrsmüdigkeit und Stressbewältigung

by Stresscoach Hanspeter Roth


Ca. über die Hälfte der Menschen in unseren Breitegraden leidet unter dem Phänomen Frühjahrsmüdigkeit. Die Symptome sind vielfältig und zeigen sich etwas bei Gereiztheit, Müdigkeit, Antriebslosgkeit, Kopf- oder Gliederschmerzen aus. Was ist der Grund für die jährlich wiederkehrenden Symtome?

Ähnliche der Tierwelt geht unser Körper in den Winterschlaf. Dabei sinkt die Körpertemperatur ganz leicht. Der Blutdruck steigt und der Körper bildet mehr Melatonin. Wenn im Frühling dann die Sonne wieder vermehrt scheint, wird die Melatonin-Produktion gedrosselt und dafür mehr Serotonin produziert.
Bei der Müdigkeit sind vor allem unsere Hormone beteiligt. Das Serotonin spielt dabei eine Hauptrolle. Es ist vor allem für den Optimismus und unser allgemeines positives Befinden verantwortlich. Man bezeichnet es auch als Glückshormon. Es weitet die Blutgefässe und senkt den Blutdruck. Aber der Kampf zwischen den beiden Kontrahenden Melatonin und Serotonin versetzt den Körper in eine Art Stresszustand. Wir brauchen also eine gewisse Übergangszeit, um vom Winterschlaf aufzuwachen und uns an den Frühlingstagen auch körperlich und geistig fit zu fühlen.
Was können Sie  tun?

Es gibt ein paar einfache Grundregeln, die Sie beachten sollten.Natürlich verkauft Ihnen der Apotheker noch so gerne ein teures Pülverchen. Aber das ist im Normalfall gar nicht notwendig und wenig sinnvoll. Sollte das Schlappheitgsgefühl allerdings über mehre Monate anhalten, sollten Sie einen Arzt konsultieren. Dann kann es sich durchaus um ernsthafte Symptome einer Krankheit handeln. Aber haben Sie keine Angst. Meist verschwinden Müdigkeit, Gereiztheit und das „Null-Bock-Gefühl“ nach ein paar Sonnen- und Lichttagen von selber. Je länger also die Tage dauern und wir mehr Licht tanken können, umso besser fühlen wir uns. Das Licht reduziert das Schlafhormon Melatonin und das Glückshormon Serotonin gewinnt die Oberhand in unserem Körper.
Um das Ganze ein bisschen zu beschleunigen gibt es eine Vielzahl bewährter Methoden und Hausmittel, die absolut gesund erst noch gratis sind.
Bringen Sie den Kreislauf auf Touren

Verbringen Sie viel Zeit im Freien und gehen Sie öfters zu Fuss. Neben dem Lift gibt es sicherlich auch ein Treppenhaus. Treiben Sie vermehrt Sport, das vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit.

Wechselduschen am Morgen (heiss-kalt) wirken garantiert. Beginnen Sie dabei mit einer warmen Dusche. Dann duschen Sie mit kaltem Wasser von den Füssen aufwärts Richtung Herz und Kopf. Beim Duschen immer mit einer kalten Anwendung aufhören! Das ist wichtig.

Schenken Sie auch der Ernährung die nötige Aufmerksamkeit.
Dabei spielen natürlich die Vitamine eine entscheidende Rolle. Besonders Vitamin E (in Nüssen, Blattgemüsse und Eigelb reichlich enthalten) braucht jetzt der Körper. Auch Eisenmangel ist vielfach mitverantwortlich für die Müdigkeit. Eisen ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Ernähren Sie sich vielseitig, so beugen Sie in der Regel einem alarmierenden Eisenmangel vor. Sind Sie unsicher, hilft Ihnen Ihr Hausarzt weiter.
Auch die vermehrte Zufuhr von Vitamin C ist auf jeden Fall eine gute und bewährte Lösung. Achten Sie auch auf Ihren Flüssigkeitskonsum. Trinken Sie regelmässig über den Tag verteilt und nicht erst wenn Sie durstig sind. Einen evtl. Alkoholkonsum zu reduzieren, ist sicher immer eine gute Massnahme. Essen Sie weniger Kohlenhydrate (Brot, Nudeln, Kartoffeln) und kaufen Sie sich möglichst frische Früchte und Gemüse.
 
Hier habe ich ich für Sie einen Supertipp in Sachen Ernährung, Abnehmen und Stress.

Kennen Sie den Power-Nap, das kurze Schläfchen (max. 30 Minuten) zwischendurch?

Das lädt Ihre Batterien wieder auf und macht Sie fit für den Arbeitsalltag.

Welche Rolle spielt der Stress bei der Frühjahrsmüdigkeit?
 
Kurzfristiger Stress fördert die Leistungsfähigkeit des Körpers durch die Aktivierung des vegetativen Nervensystems. Die nachträgliche Entspannung bringt Sie wieder in die Stressbalance.Lassen Sie aber keinen chronischen und lang anhaltenden Stress zu. Die Kummulierung von Stress und allen Symptomen der Frühjahrsmüdigkeit kann sich zu einem gefährlichen Cocktail für Ihre Gesundheit entwickeln. Wenn Ihnen die Kontrolle entgleitet, kann das von der scheinbar harmlosen Frühjahrsmüdigkeit in einem Burn-out enden.
Helfen Sie also der geistigen und körperlichen Power auf die Sprünge. Schlagen Sie der Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen und wecken Sie die Lebensgeister. Mentale Frische holen Sie sich vor allem durch eine positive Lebenseinstellung, guten Humor, Musik, durch Dinge, die Sie vor allem gerne tun und vor allem Achtsamkeit.
Körperliche Fitness bringt Ihnen viel Bewegung, abwechslungs- und vitaminreiche Ernährung und genügend Schlaf. Der Frühling kann kommen. Für die Frühjahrsmüdigkeit haben wir nur ein müdes Lächeln übrig.

Schweben Sie mit einem Gefühl der Leichtigkeit, heute ist Ihr Tag!

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Sultan Aktas April 1, 2011 um 09:57

Danke für die wertvollen Tipps….mir gings grad nicht so gut, obwohl ich das meiste bereits wußte, hatte ich vergessen sie anzuwenden….gut tut auch zu wissen, daß es nicht nur mir so geht…
 

Liebe Grüße

admin April 1, 2011 um 10:13

Hallo Sultan Aktas

Je älter ich werde, desto mehr beobachte ich an mir selber, das ich sehr vieles weiss, es aber einfach nicht mehr anwende oder nicht mehr präsent habe. Oft sind es die ienfachen und vermeintlich banalen Sachen. Aber im heutigen Adranalinzeitalter soll uns das auch nicht verwundern. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit

Freundliche Grüsse
Hanspeter Roth

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