Der Stressbalance-Notfallkoffer
Sie erleben einen plötzlichen Stressanfall? Was tun auf die Schnelle? Hierzu gibt es den Notfallkoffer. Das sind ein paar simple, aber umso wirkungsvollere Entspannungstricks, die Sie jederzeit und überall anwenden können. Manchmal können Sie schon mit kleinen Massnahmen viel zur persönlichen Gesundheit errreichen.
Der Notfall-Punkt

Das ist der Druckpunkt genau in der Mitte der Handfläche. Sind Sie gestresst und verspannt und drücken Sie mit dem Daumen auf diesen Punkt, verspühren Sie einen Schmerz.
Warum kann das sein? Stress wirkt sich auf unsere Organe aus. Die Organe wiederum senden Schmerzsignale zu diesem Notfall-Punkt.
Dieses Tool unserer persönlichen Stresssoftware können wir im Notfall wunderbar nutzen.
Drücken Sie mit dem Daumen auf Ihren Notfallpunkt und halten diesen Druck ca. 6 Atemzüge lang. Dann wechseln Sie zur anderen Hand und üben ebenfalls Druck aus. Diese Übung machen Sie abwechslungsweise mit beiden Händen so lange, bis Sie deutlicher weniger Schmerzen spühren. Anstelle des Schmerzes belohnt Sie Ihr Körper mit Entspannung und weniger Stress!
Wasser
Wasser spielt in der Stressbewältigung eine ganz wichtige Rolle. Trinken Sie schnell ein Glas kaltes Wasser. Durch das schnelle Trinken werden die Stressplagegeister des Sympathicus abgelenkt. Waschen Sie das Gesicht und die Hände mit kaltem Wasser. Auch ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft ist sehr hilfreich.
Zucker
Ein kleines (!) Stückchen Schokolade, ein süsses Gebäck oder ein Getränk mit Zucker hebt Ihren Blutzuckerspiegel für kurze Zeit wieder an. Machen Sie sich diese Massnahme aber nicht zur Gewohnheit.
Licht
Möglichst helles Tageslicht und die entsprechende Bewegung wirkt sich äusserst positiv auf die Psyche aus. Man kann sogar von einer „biologischen Lichttherapie“ sprechen.
Bewegung
Bewegung an der frischen Luft ist im Stressnotfall nicht immer möglich. Aber Sie können sich auch im Büro oder in der Wohnung entspannen. Schütteln Sie zum Beispiel beide Arme und Beine auf einem Stuhl gleichzeitig eine Minute lang.
Ausatmung
Atmen Sie ganz bewusst frische, unverbrauchte Luft (wenn möglich vor einem Fenster oder im Freien) gedanklich durch den Scheitel ein, atmen Sie die verbrauchte Luft langsam durch die Beine und Füsse aus. Machen Sie diese Übung ein paar Atemzüge lang.
Ablenkung
Machen Sie für ein paar Minuten ein ganz andere Tätigkeit. Zum Beispiel den Schreibtisch aufräumen, in der Küche Gemüse rüsten, im Schlafzimmer die Betten machen, ein paar Runden Staubsaugen usw.






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Hallo Herr Roth,
vielen Dank für die einfachen aber effizienten Tipps
Ich bin auch leider chronisch im Stress und bin auch so ein Mensch, der sich über alles unendlich viele Gedanken macht…Mir hilft immer frische Luft. Wenn ich draußen einen Spaziergang gemacht habe, geht es mir im Anschluss gleich viel besser. Und das müssen auch nur 15 Minuten sein, danach hab ich wieder gelöstere Gedanken. Da es im Winter jedoch draußen eher trist und grau ist, habe ich mir letzten Herbst ein sogenanntes Lichttherapiegerät zugelegt: man setzt sich jeden Tag für ein paar Minuten davor und fühlt sich fitter und positiver. Hat mir wirklich sehr geholfen den Winter über! Vielleicht wissen Sie ja auch noch etwas darüber?
Viele Grüße
Alina