Unordnung– ein wichtiger Stressfaktor

by Stresscoach Hanspeter Roth

Sicherlich geht es Ihnen ab und zu auch so:
 
Sie bekommen einen Brief von der Steuerbehörde mit der Bitte, das Formular unterschrieben einzureichen. Kein Problem! Oder etwa doch? Finden Sie bei Ihrer Unordnung auf dem Schreibtisch das Dokument sofort?
 
Ah.. Sie haben ein „kreatives Chaos“. Gratuliere, diese Ausrede kenne ich schon. Also lassen Sie sich was gescheiteres Einfallen oder noch besser, handeln Sie kreativ und bekämpfen Sie das Chaos!
 
Das perfide an der Unordnung ist doch, dass die Unordnung auf den ersten Blick sehr effektiv scheint. Aber der Schein trügt, wie wir wohl alle wissen.
 
Sie bekommen einen Anruf vom Freund, der leicht genervt fragt, wo Sie bleiben. Ups! Den Termin haben sie verpasst und schlicht und einfach vergessen. Papierberge, Aktenberge, unerledigte Verpflichtungen, Termine, Einladungen, Besuche, Zahlungen – all das hat auch mit Unordnung zu tun, wenn es Sie nervt und stresst.
 
Materielle Unordnung
 
Was versteht man eigentlich unter Unordnung?
 
Nach der fernöstlichen Lehre von Feng-Shui fallen darunter alle materiellen Dinge: die nicht regelmässig gebraucht werden oder die man nicht (mehr) schätzt die nicht fertig oder defekt sind die an der falschen Stelle deponiert sind oder in einer sehr kleinen Ecke lagern
Wenn man an Unordnung denkt, kommt einem spontan das Wort „Aufräumen“ oder „Entrümpeln“ in den Sinn. Dabei sollten wir natürlich an unsere eigenen vier Wände denken. Für viele Menschen ist Unordnung ein Grund dafür, das sie unter chronischem Stress leiden. Vielen ist das aber gar nicht so bewusst.
 
Ein magisches Wort gegen Unordnung heisst Entrümpeln.
 
Tipp: Aufräumen, Ausmisten, Aussortieren, Entrümpeln Entrümpeln ist da eine gute Idee. Das tut der Seele gut und setzt wieder ganz neue Energien frei. Machen Sie ganz einfach Platz für Neues, indem Sie alte, nicht mehr gebrauchte Sachen entsorgen.
 
Befreien Sie sich im wahrsten Sinne des Wortes von altem Krimskrams, von nicht mehr getragenen Kleidern, von abgelaufenen Lebensmitteln, von Einrichtungsgegenständen, die Sie schon lange nerven, von alten Büchern, die keiner mehr liest, von Notizen auf losen Zetteln, von ihrem rostigen defekten Velo in der Garage, von sperrigem Plunder im Keller oder Dachboden, vom Elektrosschrott und und und… werfen Sie einfach den Ballast über Bord.
 
Vielleicht können Sie beim Entrümpeln auch was verkaufen, spenden, verschenken. Aber einfach weg muss es. Aus den Augen, aus dem Sinn.Unordnung aus der Welt zu schaffen ist eine einfache, aber sehr hilfreiche Methode, ein Puzzelteil auf dem Weg zur Stressbalace. Mit einer simplen Methode einen grossen positiven Effekt errreichen, das wollen wir doch Alle. Also auf geht’s. Packen Sie es an!
 
Gönnen Sie sich jetzt eine aufgeräumte Wohnung. Wenn Sie als Single wohnen, ist das sicher einfacher als in einer Familie. Da hilft nichts. Sie müssen den Anstoss für ein Gespräch geben. Bringen Sie alle an einen Tisch und sagen Sie klipp und klar, was Ihnen an der allgemeinen Unordnung nicht passt und warum das geändert werden soll und wer was wann wie macht. Punkt.
 
>>Was lernen wir daraus?>>
 
Materielle Unordnung kann ein schwerwiegender Stressfaktor sein. Es liegt allein an mir, den inneren Schweinhund zu überwinden und aktiv dagegen etwas zu unternehmen. einfach mal mit Entrümpeln beginnen ist eine clevere Strategie.
 
Tipps zum Entrümpeln

Vermeiden Sie von heute an Unordnung schon im Ansatz
. Also statt den geöffneten Brief auf den Stapel zu legen, gerade erledigen, ablegen oder entsorgen. Termine gleich eintragen.
 
Ihr Motto: Eins nach dem anderen, Schritt für Schritt.

Qualität geht vor Quantität.
Also es muss nicht alles schnell gehen. Gründlichkeit beim Entrümpeln lohnt sich.
 
Gehen Sie nach einem schriftlichen Plan vor und bringe Sie in alle Arbeiten Struktur rein.
 

Zerlegen Sie grosse Ziele in Teilziele. Nehmen Sie sich vielleicht an einem Tag den Schreibtisch vor. An einem anderen Tag die Garage, dann das Wohnzimmer, die PC-Ablage, die Schränke usw

Vielleicht geht es zu weit auch leichter. Motivieren Sie also einen lieben Mitmenschen, beim Entrümpeln mitzumachen.Sind Sie nicht zu hart mich sich selber.

Gönnen Sie sich eine Belohnung nach einer gelungen Aufräumaktion nach dem Entrümpeln.

Literatur zum Thema „Entrümpeln“:

Test
Stressbalance

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